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Der schnelle Weg zur richtigen Dachbox

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Ratgeber zum Dachbox kaufen – So treffen Sie die richtige Entscheidung!

Eine Dachbox stellt für immer mehr Autobesitzer eine wertvolle Investition dar. Besonders für Personen, die mit dem eigenen Auto in den Urlaub fahren, lohnt sich der Kauf einer Auto Dachbox. Dabei zeichnen sich solche Transportkästen für das Auto durch viele besonderen Merkmale und etliche Vorzüge aus. Wir von Dachbox – Portal offenbaren, worauf es bei dem Kauf eines Dachkoffers ankommt, worauf zu achten ist und was eine Dachbox vor allem ist. Zudem informiert der Ratgeber über mögliche Kosten, Pflegeaspekte und worauf im Alltag mit der Dachbox zu achten ist.

Was ist eine Dachbox?

Die Auto Dachbox, auch bekannt als Dachkoffer, lässt sich als ein länglicher Transportkasten umschreiben, der auf dem Autodach Platz findet. Dabei zeichnet sich speziell die Dachbox durch ihre stromlinienförmige und flache Bauweise aus. Diese Dachkoffer lassen sich in mehrere Arten unterscheiden. Dabei teilen sie vor allem die Tatsache, dass sie sich aufgrund eines Grundträgers je nach Ausführung auf dem Dachgepäckträger oder der Dachreling befestigen lassen.

Da diese Boxen stromlinienförmig gebaut sind, ist es wesentlich, dass die Dachbox zum jeweiligen Auto passt. Es ist vollkommen unangebracht, dass eine Dachbox über das Autodach hinausragt. Denn die spezielle Form des Kastens sorgt bei richtiger Befestigung dafür, dass der vom Wind verursachte Luftstrom über das Fahrzeug hinweg gleitet – der Effekt ähnelt dem bei Pinguinen, die sich aufgrund ihrer Körperform besonders schnell und geschmeidig im Wasser bewegen.

Was für Arten von Dachboxen gibt es? (Dachbox, Skibox)

Prinzipiell sind verschiedene Arten der Dachkoffer erhältlich. Sie unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihres Verwendungszwecks. Denn neben der Dachbox, die als eine Art zusätzlicher Koffer gedacht ist, bietet der Markt die sogenannte Skibox an. Diese eignet sich, wie der Name sagt, vor allem für den Transport von Winterausrüstung (Skier, Snowboards …).

Welche Materialien für Dachboxen gibt es?

Für eine Auto Dachbox ist es wichtig, dass sie vielen Einflüssen standhält. Dementsprechend muss eine solche Skibox möglichst robust, sicher zu verschließen und witterungsbeständig sein. Deshalb nutzen Hersteller hauptsächlich Kunststoffe, um die Dachbox zu produzieren. Konkret handelt es sich wahlweise um die chemischen Kunststoffe ABS, ASA oder PMMA.

ABS steht für Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer. Es ist ein thermoplastisches Terpolymer, lässt sich entsprechend durch Wärme formen. Vor der weiteren Verarbeitung ist es ein Feststoff, der farblos oder grau ist. Seine Stärke liegt in der Metallbeschichtung und im Beschichten von Kunststoffen, deren Hauptbestandteile Polymere sind. Für eine Dachbox ist dieser Stoff gut geeignet, da er die sogenannte Schlagzähigkeit verbessert. Das heißt, der Dachkoffer, der aus ABS besteht, absorbiert Stöße besser als andere Stoffe.

ASA ist ebenfalls ein Stoff mit hoher Schlagzähigkeit. Das Kürzel steht für Acrylnitril-Styrol-Acrylat-Copolymer. Obwohl ABS und ASA sich stark ähneln, besteht der Hauptunterschied darin, dass ASA witterungsbeständiger ist. Es handelt sich bei ASA um einen Stoff, der vor allem kratzfeste und glänzende Oberflächen erzeugt.

Bei dem transparenten Kunststoff PMMA handelt es sich um Polymethylmethacrylat. Es ist ebenfalls unter der Bezeichnung Acrylglas bekannt. PMMA bietet den Vorteil, dass es sich bei Temperaturen über 100° Celsius formen lässt und enorm flexibel einsetzbar ist. Die Industrie nutzt PMMA u. a. für die Gläser von Blinklichter oder Rückleuchten. Gleichzeitig kommt es als Material für Reflektoren zum Einsatz. Die Auto Dachbox aus PMMA ist daher sowohl stark witterungsbeständig als auch weniger empfindlich gegenüber Kratzern.

Exkurs: Was ist ein Dachträger?

Für gewöhnlich lassen sich Skiboxen entweder auf einer Dachreling befestigen oder einem Dachträger (auch: Autogepäckträger oder Dachgepäckträger). Dabei stellt sich gelegentlich die Frage, was ein Dachträger überhaupt bezeichnet. Mithilfe eines Dachträgers auf dem Autodach lassen sich insbesondere sperrige Gepäckstücke einfacher transportieren.

autoreling dachbox

Thule Dachträger

Besonders auf dem Dach des Autos gibt es eine Reihe möglicher Befestigungsoptionen für den Dachträger. Entweder lassen sich die Dachträger verschrauben oder einklemmen. Das gelingt normalerweise entlang der Dachreling, des Türrahmens oder der Regenrinne. Daneben besteht die Option den Dachträger mit der Hilfe von individuell vorgegebenen Fixpunkten zu verschrauben. Zudem verfügen einige Modelle über eine T-Nut. Diese ist speziell für Dachboxen empfehlenswert, die mittels T-Nut-Adapter zu befestigen sind.

Prinzipiell erhöht sich durch einen Dachgepäckträger – und insbesondere durch den Transport einer Dachbox – der jeweilige Kraftstoffverbrauch. Das liegt vor allem daran, dass diese Erweiterungen am Auto den Luftwiderstand erhöhen, das Auto demnach mehr Antriebskraft benötigt, um sich zu bewegen.

Warum eine Dachbox kaufen? Gründe für eine Auto Dachbox

Den zusätzlichen Stauraum, den eine passend ausgewählte Dachbox bietet, wissen bereits zahlreiche Autofahrer zu schätzen. Vor allem bei längeren Reisen oder wenn viel Ausrüstung zu transportieren ist, kommen die Vorzüge einer Dachbox zum Tragen. Eine Auto Dachbox ermöglicht es, Sportausrüstung ebenso wie Bekleidung oder die Winterausrüstung unterzubringen. Ob nun Zelte oder Snowboards: Eine Dachbox bietet eine geräumige Lösung. Insbesondere für den nächsten Skiurlaub ist eine spezielle Skibox ratsam.

Was sind die Vor-/Nachteile einer Dachbox?

Dabei profitieren Nutzer hauptsächlich von dem geräumigen, zusätzlichen Stauraum im Auto. Denn die Dachbox erlaubt es, Gepäck wie Snowboards oder Skier außerhalb vom Kofferraum zu transportieren. Dadurch bleibt im Kofferraum mehr Platz für andere Dinge und gleichzeitig bleibt der Innenraum sauber. Als weiterer Vorteil gilt, dass es die Dachbox in verschiedenen Ausführungen und Farben gibt, sodass sie sich für beinahe jedes Fahrzeug und jeden Geschmack eignet.

Ein immenser Nachteil ist bei einer Dachbox, dass sie nicht eben günstig ist. Vielmehr sind Preisspannen im drei- bis vierstelligen Bereich durchaus realistisch. Hinzu kommt, dass die Auto Dachbox nicht für jedes Autodach geeignet ist. Bei einem Kauf ist es daher empfehlenswert, die genauen Abmessungen und Befestigungen zu berücksichtigen.

Vorteile der Dachbox auf einen Blick:

  • zusätzlicher Stauraum
  • kein verschmutzter Innenraum
  • verschiedene Ausführungen, Abmessungen und Farben erhältlich
  • für zahlreiche Fahrzeuge geeignet
  • eine Investition für viele Jahre

Nachteile der Dachkoffer zusammengefasst:

  • kostspielig
  • nicht für jedes Fahrzeug geeignet (z. B. Cabrios)

Der Kauf einer Dachbox: Worauf ist zu achten?

Um eine Dachbox zu kaufen, bedarf es einiger Vorabinformation. Denn nicht jede Dachbox eignet sich gleich gut für jedes Fahrzeug. Vielmehr ist der Faktor Kompatibilität ein wesentlicher Aspekt, um sich

Dachkoffer dachbox

für einen Dachkoffer zu entscheiden. Beispielsweise sind Cabriolets und Sportwagen aufgrund. ihrer Dachfläche weitestgehend ungeeignet für eine solche Auto Dachbox. Für einen solchen Zusatz an dem Auto bedarf es naturgemäß einer ausreichenden Fläche, um es überhaupt anbringen und befestigen zu können. Insbesondere da diese Dachboxen ein gewisses Eigengewicht mitbringen und mithilfe der Dachreling oder Dachträgern zu befestigen sind.

Die Traglast, der Stauraum und die Größe einer Skibox

Aufgrund der Überlegungen zur grundsätzlichen Eignung der Dachbox für das Auto, kommt zudem noch die jeweilige Traglast ins Spiel. Jedes Fahrzeug darf nur eine bestimmte Last tragen. Daher sind konkrete Bestimmungen zu dieser Traglast sowie zu dem generellen Einsatz von Dachgepäckträgern und Dachboxen für gewöhnlich im Bordbuch des Autos zu finden. Dort ist präzise festgelegt, wie groß und schwer solch ein zusätzlicher Transportkasten sein kann.

Neben der Frage nach der spezifischen Traglast sowie der Dachfläche und Kompatibilität spielt der Stauraum eine Rolle, um die Entscheidung zum Dachbox kaufen treffen zu können. Die unterschiedlichen Skiboxen auf dem Markt erlauben verschiedene Möglichkeiten hinsichtlich des Stauraums. So ist nicht jede Dachbox gleichermaßen für Skier ausgelegt. Daneben sind diese stromlinienförmigen Kästen in unterschiedlichen Größen und Abmessungen erhältlich. Daher ist es ratsam, sich bereits vor einem Kauf zu fragen, wie viel zusätzlicher Stauraum nötig ist.

Besonders bei dem Aspekt der Größe ist es ebenfalls eine Frage des Fahrzeugs, an dem die Dachbox zu befestigen ist. Die Größe ist zudem davon abhängig, wie viel Stauraum nötig ist. Moderne Dachkoffer gibt es in vielfacher Volumenangabe. Zwischen 220 und 530 Liter ist praktisch jede Größe vertreten. Ebenso sind Boxen mit Längen zwischen etwas mehr als einem Meter bis hin zu über zwei Metern erhältlich. Auf diese Weise bietet der Markt vielfältige Möglichkeiten, um Gepäck und Ausrüstungsgegenstände sicher auf dem Dach eines Autos zu befestigen.

Zusätzlich kommt es bei dem Kauf einer Auto Dachbox ebenfalls auf die Art der Öffnung an. Das Öffnungssystem ist bei den Boxen nicht einheitlich, sodass hier einerseits die persönliche Präferenz, andererseits der individuelle Blick auf die Hersteller lohnt. Prinzipiell lassen sich Auto Dachboxen entweder von beiden Seiten öffnen oder einseitig. Üblicherweise lassen sich die verschiedenen Systeme zum Öffnen und Schließen einer Dachbox in drei Arten unterscheiden: Double Action, Duo Lift und Dual Side.

Das Öffnungssystem Double Action baut gänzlich auf Nylon- oder Fiberglasfedern. Dadurch lässt sich der Deckel der Box besonders leichtgängig und ohne Verkanten öffnen und schließen. Duo Lift erlaubt das Öffnen von beiden Seiten. Das ist besonders bei dem Befestigen, Be- und Entladen der Box praktisch. Eine weitere Option, um die Dachbox von beiden Seiten zu öffnen stellt Dual Side dar. Bei dieser Methode kommt ein Knickfedersystem zum Einsatz. Das Öffnen mithilfe von Knickfedern basiert vor allem auf dem Hersteller Thule.

Wie wird eine Dachbox befestigt?

Zum Befestigen einer Dachbox auf dem Autodach existieren unterschiedliche Systeme der Hersteller. Die vorherrschenden Systeme auf dem Markt lauten:

  • Bügelsystem
  • Schnellspannbefestigung
  • Click-/Grip System
  • T-Nut Adapter
  • Krallensystem

Jedes Befestigungssystem hat seine eigenen Vorzüge aufzuweisen. Im Folgenden sind daher die einzelnen Systeme erklärt.

Bügelsystem:
Das sogenannte U-Bügelsystem ist besonders oft zu finden. Es ist einerseits einfach, andererseits relativ stabil. Dieses System funktioniert mithilfe eines Bügels aus Metall. Diesen legen Nutzer um den Dachträger, ehe sie den Bügel mithilfe von festgelegten Löchern in der Dachbox verbinden. Damit dieses System sicher ist, kommen zusätzliche Klammern oder Bolzen zum Einsatz, die den jeweiligen Bügel absichern.

Schnellspannsystem:
Ganz ohne Klammern oder Bolzen kommt das Schnellspannsystem aus. Wie der Name bereits andeutet, funktioniert diese Befestigung aufgrund schnellen, unkomplizierten Spannens. Dabei nutzt die Befestigung immer noch einen Bügel – so wie bei dem Bügelsystem. Allerdings sorgen spezielle Schnellspannhebel dafür, dass der Bügel den Dachträger fest und sicher umschließt.

Click-/Grip System:
Dieses System ist besonders einfach zu handhaben. Es ähnelt dem Bügelsystem insofern, dass eine Klammer zum Einsatz kommt, die wie ein „U“ geformt ist. Diese Klammer lässt sich bei dem Click-/Grip System dank eines unkomplizierten Drehmechanismus mit dem Dachträger verbinden. Dabei ist wichtig, dass der Dachträger etwa 80 bis 90 Millimeter stark ist.

T-Nut Adapter-System
Das System erfordert zum Befestigen der Dachbox Dachträger, die eine T-Nut aufweisen. Ohne eine solche T-Nut lassen sich die Boxen sonst nicht anbringen und befestigen. Der Adapter für das System gleicht äußerlich einer Schraube, die einen 20 x 20 Millimeter großen metallischen Schraubenkopf aufweist. Dabei ist das Material allerdings so gewählt, dass das System dennoch stabil ist. Aufgrund der T-Nut des Dachträgers lässt sich der Adapter unkompliziert von der Seite aus einführen, ehe die Box aufgesetzt und verschraubt wird.

Krallensystem/Krallenbefestigung
Die sogenannte Krallenbefestigung zeichnet sich durch ihr hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit aus. Sie lässt sich besonders unkompliziert anbringen. Dazu schiebt der Nutzer die jeweiligen Halter durch den Boden der Dachbox. Ein spezielles Rad zur Befestigung lässt sich drehen, sodass die Halter sich schließen. Diese Halter wirken im Prinzip wie Krallen, die um den Dachträger greifen. Das Befestigungsrad ist zudem leicht zu drehen. Denn das Zugsystem der Krallenbefestigung sorgt dafür, dass sich die Dachbox nicht löst und dass das Rad das genau prassende Drehmoment erhält.

Dachboxhersteller

Drei Hersteller gelten als wegweisend oder gar marktführend im Bereich der modernen Dachboxen. Dabei profitieren Nutzer vor allem von individuellen Vorzügen. Die Hersteller Thule, Kamei und Habro gelten als besonders empfehlenswert und bekannt auf dem Markt.

Kamei
Das Unternehmen Kamei, dessen Name sich aus den Namensteilen des Gründers Karl Meier zusammensetzt, steht vor allem für robuste, elegante und seit Jahren bewährte Dachkoffer. Kamei besteht bereits seit 1952 auf dem Markt und wurde im niedersächsischen Wolfsburg gegründet.

Anfangs sorgte Kamei aufgrund von fortschrittlichen Innovationen für Aufmerksamkeit. Beispielsweise basiert die heute nicht mehr wegzudenkende Kopfstützte im Auto auf die Entwicklung dieses Herstellers. Die erste Dachbox von Kamei erschien 1988 und nannte sich Travellers Box. Seitdem gilt Kamei als solide und bewährte Lösung für Transportboxen für das Autodach.

Seit 2006 stellt das Unternehmen Dachboxen für den Automobilhersteller Mercedes-Benz und seit 2009 für die Volkswagen Zubehör GmbH her. Die Vorzüge einer Dachbox aus dem Hause Kamei liegen insbesondere in den hohen Ansprüchen an Qualität, Sicherheit und Fortschritt begründet. So gelten die Boxen als modern und hochwertig.

Interessierte finden die Boxen des Herstellers in einem breiten Preisspektrum angesiedelt. Die breite Spanne von 200 bis 1000 Euro ermöglicht es dem Unternehmen, eine besonders große Zielgruppe anzusprechen. Dadurch ist für nahezu jeden Anspruch die passende Box erhältlich.

Thule
Der 1942 im schwedischen Malmö gegründete Dachboxenhersteller Thule gilt inzwischen im Bereich der Auto Dachboxen als marktführend. Bereits 1997 etablierte sich das Unternehmen zum international größten Hersteller für Auto Dachboxen. Den Anfang machte allerdings die Skibox TB 11 im Jahr 1977. Seither hat sich die Thule group zu einem Hersteller einer breitgefächerten Produktpallette entwickelt.

Thule bietet sowohl Dachboxen an als auch Grundträger, Gepäcktaschen oder Fahrradanhänger. Die Boxen gelten insbesondere als familientauglich. Sie lassen sich zudem platzsparend anbringen, was sich für einige Fahrzeuge als besonderer Vorzug herausstellt.

Hapro
Als jüngster Hersteller im Bereich der Dachboxen gilt das Unternehmen Hapro. Der Dachboxenhersteller existiert erst seit 1982 und hat sich als Tochterunternehmen von VDL Hapro bv im Sektor Dachboxen und Sonnenbänke etabliert. Dabei bietet Hapro eine große Auswahl unterschiedlichster Boxen an, sodass für jeden Anlass die passende Box erhältlich ist.

Die Dachboxen von Hapro weisen unterschiedliche Maße auf und sind echte Allrounder. Sie eignen sich sowohl für den Urlaub mit der Familie als auch für die Reise allein, bei der viel Equipment zu transportieren ist. Sicherheit steht bei Hapro an oberster Stelle. Aber auch das großzügige Volumen der Dachkoffer sowie die einfache Handhabe zeichnen den Hersteller aus. Daneben gelten Dachboxen von Hapro als besonders komfortabel zu bedienen, sicher und zweckmäßig. Ein schnittiges Design formvollendet die Boxen zusätzlich.

Die Dachbox im Test: Dachboxen Testsieger des ADAC Test 2015

Der ADAC hat sich in einem Test 2015 mehrere Dachboxenmodelle genau angesehen. Dazu zählten ebenfalls die Testsieger Thule Motion Sport, Kamei Corvara S390 und Atera Formula 980. Der folgende Abschnitt informiert, wie und was getestet wurde und wie das Ergebnis ausfiel. Anschließend finden sich die Vorzüge und Schwächen der Top 3 Dachboxen zusammengefasst.

Testkriterien:

Der ADAC warf einen genauen Blick auf die Bereiche Gestaltung, Handhabung, Fahrsicherheit und City Crash. Dabei stammten sämtliche Auto Dachboxen aus den mittleren Preisklassen.

Bei der Gestaltung ging es hauptsächlich um die potenziellen Verletzungsrisiken aufgrund von scharfen Kanten und wie gut die Boxen schließen oder Kälte aushalten. Ebenso ging es bei der Gestaltung der Boxen um das angegebene Volumen. Hierfür ließen die Tester die Boxen mit Verpackungsflocken füllen, um die Volumenangabe der Hersteller prüfen zu können.

Das Kriterium Handhabung befasste sich dagegen mit der Montage, der Bedienbarkeit beim Öffnen und Schließen sowie der Lesbarkeit und Vollständigkeit der Montageanleitungen. Insbesondere die Aspekte der Ladungssicherung, des Verletzungsrisikos sowie der benötigte Aufwand und die Gefahr von Fahrzeugschäden wurden untersucht.

Zuletzt ging es um die Fahrsicherheit und den sogenannten City Crash. Dabei wurde mithilfe eines Beschleunigungsschlittens ein Unfall simuliert, bei dem das Fahrzeug mit der Dachbox unmittelbar zuvor eine Geschwindigkeit von 30 km/h erreichte. Hierbei richtete sich der Fokus der Tester vor allem darauf, ob sich die Dachboxen vom Grundträger lösten oder ob sie ihre Ladung verloren. Beides darf im normalen Straßenverkehr nicht vorkommen.

Die Ergebnisse:

Der Test offenbarte schnell Schwächen einzelner Modelle: So stimmten bei einigen Herstellern die Angaben zu den Volumina nicht. Besonders Atera, Cartrend und Ultra Plast boten bei ihren Dachboxen weniger Volumen als angegeben. Zudem fielen Cartrend und Ultra Plast weniger positiv auf, da sie noch U-Bügel als Befestigungsmethode verwendeten, obwohl dieses Befestigungssystem inzwischen als veraltet gilt. Dadurch erschwerte der geringe Komfort die Montage.

Positiv fiel der Hersteller Thule auf. Der Marktführer überzeugte in sämtlichen Kategorien. Schwachpunkte fanden die Tester vom ADAC bei Thule nicht. Ebenso vermochte Kamei zu überzeugen – allerdings wies dieser Hersteller vereinzelt kleinere Schwächen auf: Insbesondere die Bügel zur Befestigung der Ladung hielten dem Test nicht stand, was Kamei letztendlich die vorderste Platzierung kostete. Beim Verschließen der Boxen punkteten vor allem Atera und Thule. Sie nutzen bei den Testmodellen ein Schnellverschlusssystem, bei dem das Drehmoment automatisch begrenzt wird.

Die Dachboxen Testsieger im Detail: Vor- und Nachteile der Top 3

Auf Platz 3 des ADAC-Tests findet sich das Modell Atera Formula 980. Diese kostet ungefähr 700 Euro und zählt damit zu den teureren Modellen im Test. Laut Hersteller verfügt die Box über ein Volumen von 380 Liter. Allerdings offenbarte der Test, dass das tatsächliche Volumen lediglich 333 Liter beträgt. Das Eigengewicht der Box liegt bei etwa 19 Kilogramm, wobei die höchstmögliche Zuladung bei 75 Kilogramm liegt. Im Test schnitt dieses Modell insgesamt mit der Note 2,1 ab.

Dabei bietet Atera Formula 980 den Vorteil, einfach zu montieren zu sein, sich beidseitig öffnen zu lassen und solide verarbeitet zu sein. Zusätzlich ist das Befestigungssystem vorteilhaft, da dieses über eine Begrenzung des Drehmomentes verfügt und variabel in der Länge ist. Als Nachteil gilt hingegen, dass das Volumen um 13 Prozent geringer ausfällt als angegeben. Das liegt hauptsächlich an dem Befestigungssystem, das eher sperrig daherkommt. Im Test zeigte die Box außerdem bei der Kältefestigkeit und Dichtigkeit einzelne Schwächen.

Preisgünstiger ist das zweitplatzierte Modell: Kamei Corvara S 390. Dieses Modell bringt knapp 16 Kilogramm auf die Waage, lässt sich ebenfalls von beiden Seiten öffnen und bietet mit 384 Litern statt 390 Litern eine moderate Abweichung von der Herstellerangabe. Die Box kostet rund 480 Euro und erhielt vom ADAC die Note 1,7, wobei die Fahrsicherheit und Gestaltung der Dachbox hervorragend waren.

Als Nachteil wirkt sich vor allem die Befestigung der Box aus. Zum einen besteht die Möglichkeit, dass das Autodach beim Montieren der Dachbox beschädigt wird, zum anderen stießen die Befestigungsgurte an ihre Belastungsgrenzen. Dagegen bietet diese Dachbox die Vorteile, dass das Befestigungssystem längenvariabel ist und seit 2015 über eine Griffleiste verfügt. Gleichzeitig ist die Montage angenehm unkompliziert und leicht zu bewerkstelligen.

Dagegen punktet der Marktführer von Thule in mehrfacher Hinsicht. Bei dem Modell Thule Motion Sport handelt es sich um das günstigste der drei Testsieger. Mit 408 Euro ist bei diesem Modell die Herstellerangabe zum Volumen und Eigengewicht am ehesten zutreffend. Die Box verfügt über rund 320 Liter Stauraum und wiegt dabei etwa 14 Kilogramm. Auch diese Dachbox lässt sich beidseitig öffnen und schließen. Die Gesamttestnote von 1,5 überzeugt zudem.

Der einzige Nachteil von Thule Motion Sport, der sich im Test ergab, war die Tatsache, dass das Befestigungssystem zusätzliches Volumen kostet. Aber bei Thule dominieren die Vorteile: Die Box erscheint sowohl kompakt als auch hochwertig, sie erlaubt ein einfaches Montieren und die Griffleiste zum Öffnen überzeugt außerdem. Nicht zuletzt bietet diese Dachbox ein vorteilhaftes Befestigungssystem, das sich in der Länge variieren lässt und über eine Drehmomentbegrenzung verfügt.

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Was ist bei der Montage einer Dachbox zu beachten?

Bei der Montage einer Dachbox kommt es vor allem darauf an, dass die Box sicher befestigt wird. Bereits mehrfach fanden sich Boxen auf den Straßen, weil sie falsch montiert waren und sich während der Fahrt lösten. Daher ist der richtigen Montage ein besonderes Augenmerk zu widmen. Grundsätzlich ist bei dem Kauf einer Dachbox auf die richtige Größe zu achten. Denn bei der Montage darf die Box weder über die Windschutzscheibe hinausragen noch über die restlichen Seiten des Autos. Zudem sollte der Dachbox eine Montageanleitung beiliegen, damit der Nutzer die Montage korrekt vornimmt. Gleichzeitig bedarf die Auto Dachbox eines passenden Dachträgers zur Montage.

Für die Montage gilt es zuerst in die Anleitung zu sehen. Dort finden sich wertvolle Hinweise für die korrekte Montage der Box. Zudem ist es ratsam, die Anleitung nicht zu entsorgen, sondern sie aufzubewahren. Auf diese Weise kann bei Unsicherheiten für den Auf- und Abbau immer wieder nachgeschlagen werden. Sobald die Dachbox entsprechend der Montageanleitung am Autodach befestigt worden ist, sind sämtliche Schrauben ein weiteres Mal zu überprüfen.

Im Übrigen versteht es sich von selbst, dass solch eine Box beim Montieren leer ist. Erst nach der erfolgten Montage kann der Koffer für das Dach beladen werden. Dabei hängt auch dies wieder mit der Größe der Box zusammen. Nach der Montage ist die Dachbox zusätzlich mit dem Schloss zu sichern. Dabei ist es besonders wichtig, dass der Schlüssel nicht vergessen wird oder verloren geht. Denn ohne den passenden Schlüssel lässt sich das Schloss höchstens mit Gewalt aufbrechen – und das schadet wiederum der Dachbox.

Was für Zubehör gibt es?

Für Auto Dachboxen aller Art bietet der Handel diverse Utensilien als weiteres Zubehör an. Dazu zählen Zubehörteile für die Befestigung der Dachbox ebenso wie neue Schloss-Sets oder andere Ersatzteile. Aber es geht auch weitreichender: Gepäcktaschen sind ebenfalls als Zubehör erhältlich. Gleiches gilt für die Wandhalterung zum Lagern der Box und speziellen Dachboxenlifts, um die Boxen platzsparend unter der Decke der Garage oder des Carports lagern zu können. Solche Lifts eignen sich in vielen Fällen auch für Fahrräder, Surfbretter oder Kajaks. Daneben existiert eine große Bandbreite an Spanngurten und Gepäcknetze. Sie eignen sich vor allem, um das Gepäck abzusichern.

Die Skibox im Alltag: Dachbox beladen, sichern, transportieren

Wer sich für eine Auto Dachbox entscheidet, fragt sich: Wie belade ich die Dachbox optimal? Was ist beim Beladen dieser Boxen zu beachten? Was ist erlaubt und was nicht? Die Ladungssicherheit steht beim Beladen der Auto Dachbox grundsätzlich an erster Stelle. Innerhalb der Box darf im Fall einer schnellen Kurve oder einer Vollbremsung kein Gepäckstück verrutschen oder gar die ganze Box außer Kontrolle geraten. Deshalb ist es wichtig, die Box vor der Fahrt richtig zu beladen.

Tipps zum Beladen der Dachbox

Als erstes sind die sperrigen und langen Gepäckstücke wie z. B. Skier, Schlitten oder Koffer einzuladen. Dabei ist es wichtig, dass die Skier und Snowboards sich ganz unten in der Box befinden. Koffer und Schlitten hingegen sind im hinteren Teil der Dachbox gut aufbewahrt. Zusätzlich gilt es, schwere Stücke möglichst mittig zu platzieren.

Es ist ratsam, Rucksäcke oder kleine Gepäckstücke im vorderen Bereich zu verstauen. Dabei ist es wichtig, Hohlräume zu vermeiden. Auf diese Weise lässt sich das Verrutschen der Ladung während der Fahrt weitestgehend verhindern. Zudem sinkt dadurch das Risiko, Kratzer oder ähnliche Schäden zu verursachen. Danach sind die jeweiligen Spanngurte festzuziehen, um das Gepäck weiter abzusichern und zusätzlich zu befestigen. Einige Modelle verfügen praktischerweise über integrierte Gurte, sodass das nachträgliche oder zusätzliche Kaufen selbiger entfällt.

Hinsichtlich der Hohlräume sind Schlafsäcke, Kleidungsstücke oder zusätzliche Decken empfehlenswert. Diese lassen sich nach dem Festzurren durch die Spanngurte einfach zwischen die einzelnen Gepäckstücke stopfen, sodass tatsächlich alles fest sitzt und kein gefährlicher Hohlraum verbleibt.

Zuletzt ist die Skibox abzuschließen. Dabei ist zu beachten, dass der Schlüssel keinesfalls im Schloss bleibt, sondern nach dem Abschließen abgezogen wird. Ebenso ist es wichtig, dass das Schloss einwandfrei schließt. Das heißt, Gepäckstücke sind so zu verstauen, dass nichts eingeklemmt oder das Abschließen beeinträchtigt wird.

Weitere Tipps zum richtigen Verteilen und Befestigen der Ladung

Beim Verteilen der Ladung innerhalb einer Dachbox geht es vor allem um eines: Physik. Der Schwerpunkt wirkt sich während der Fahrt unmittelbar auf das Fahrverhalten des Autos aus. Mit einer Gepäckbox auf dem Dach liegt der Schwerpunkt höher. Damit dieser Umstand keine Schwierigkeiten beim Fahren bereitet, ist es ratsam, die Last auf dem Dach klein zu halten. Das bedeutet, wer die Möglichkeit hat, sollte schwere Koffer und dergleichen besser im Kofferraum hinter der Rückbank verstauen anstatt auf dem Dach.

Für den Fall, dass dennoch schwere Stücke auf das Dach müssen, sind diese in der Mitte der Box zu positionieren und die Leerräume mit anderen Gepäckstücken zu füllen. Wer die Hohlräume missachtet und frei lässt, riskiert einen verlagerten Schwerpunkt, was speziell bei Kurvenfahrten und Vollbremsungen problematisch sein kann. Crash-Tests zeigten außerdem, dass ein hohes Gewicht und nicht gesicherte Gepäckstücke bei Unfällen leicht den harten Kunststoff einer Box durchschlagen können.

Wie schwer darf die Skibox sein? Maximale Zuladung und Gesamtgewicht

Zusätzlich zu dem korrekten Befestigen und Sichern der Ladung spielt ebenfalls die Frage nach dem zulässigen Gesamtgewicht eine Rolle. Wie viel Gepäck darf mit der Dachbox maximal zugeladen werden? Die Antwort auf diese Frage bieten der Fahrzeugschein und das Benutzerhandbuch des Autos. Außerdem legt die Straßenverkehrsordnung präzise fest, welche Maximalmaße gelten.

Im Fahrzeugschein findet sich der Wert für das zulässige Gesamtgewicht. Dieser berücksichtigt alle Faktoren: die Ladung (Gepäck, Grundträger, Skibox) sowie die mitfahrenden Passagiere. Dieses zulässige Gesamtgewicht darf der Nutzer der Dachbox zu keiner Zeit überschreiten.

Neben dem Gesamtgewicht sind die Zuladung der Box selbst und die erlaubte maximale Dachlast des Autos zu berücksichtigen. Für gewöhnlich liegt die maximale Zuladung der Box bei einem Gewicht zwischen 50 und 75 Kilogramm. Die höchstens zugelassene Dachlast finden Nutzer hingegen im Benutzerhandbuch des Fahrzeugs. Um die tatsächliche Dachlast zu ermitteln, genügt es das Gewicht der Grundträger, Gepäckstücke und Dachbox zusammenzuzählen.

Schließlich liefert die Straßenverkehrsordnung konkrete Hinweise, welche Ausmaße für Dachladungen im Allgemeinen und somit speziell für Dachboxen gelten. Demnach ist eine Gesamthöhe von maximal vier Metern einzuhalten. Diese Höhe bezieht sich auf das Auto inklusive der montierten Dachbox. Eine zulässige Maximalbreite von 2,55 Metern gilt für die Box selbst. Wer mehr als 100 Kilometer mit der Box auf dem Dach zurücklegt, sollte beachten, dass die Dachladung höchstens 1,50 Meter über das Heck und 2,50 Meter über die Motorhaube des Fahrzeugs hinausragen darf.

Was für Alternativen zu einer normalen Dachbox gibt es?

Die robuste Box auf dem Dach gilt nicht als einzige Option, um Gepäck zu transportieren. Daneben existieren im Handel faltbare Boxen und Dachtaschen. Die sogenannten Softboxen bieten den Vorteil, dass sie besonders leicht sind und wenig Platz in Anspruch nehmen. Zudem lassen sie sich wesentlich einfacher montieren als eine starre Box. Allerdings sind bei diesen alternativen Lösungen unbedingt auf eine hohe Qualität und Strapazierfähigkeit zu achten.

Die Reißverschlüsse und Materialien müssen regenfest, abwaschbar und stabil sein. Als Nachteil sind ebendiese Reißverschlüsse und Materialien anzuführen: Aufgrund der elastischen Stoffe und ungesicherten Reißverschlüsse, laden diese Boxen regelrecht zu Diebstählen ein. Zusätzlich ist das richtige Beladen bei diesen Taschen noch wichtiger als bei einer starren Skibox. Neben den Dachtaschen und faltbaren Boxen bietet sich alternativ insbesondere für den Transport von Fahrrädern ein Heckträger oder Dachträger an.

Fahren mit einer Dachbox

Für das Fahren mit einer Dachbox gibt es nur einige wenige Regelungen, die laut Straßenverkehrsordnung zu beachten sind. Dazu gehören das Einhalten des zulässigen Gesamtgewichts sowie die Maße der jeweiligen Box.

Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass die Box auf dem Dach die Fläche vergrößert, auf die der Wind trifft. Das bedeutet, dass das Fahrzeug insgesamt anfälliger auf Wind reagiert. Besonders in Kurven ist dieser Umstand zu bedenken. Zusätzlich sorgt der höher gelagerte Schwerpunkt durch die Box für ein verändertes Fahrverhalten. Bei schnellen Kurven ist dies unbedingt zu berücksichtigen, da der Wagen mit der Skibox auf dem Dach leichter Schlagseite bekommt und im schlimmsten Fall „aus der Kurve fliegt“.

Ebenso wirkt sich die Box auf den Kraftstoffverbrauch, die Sicherheit des Fahrzeugs und auf die Geräuschentwicklung aus. Der Gesetzgeber sieht generell keine spezifische Geschwindigkeitsbegrenzung für das Fahren mit einer Dachbox vor. Allerdings raten sämtliche Hersteller und Mietunternehmen zu einer Maximalgeschwindigkeit von 130 km/h. Dies ist in mehrfacher Hinsicht zu empfehlen. Denn die Box erhöht den Benzinverbrauch auf 100 Kilometer um bis zu einem Liter. Je schneller das Fahrzeug fährt, umso höher fällt der Spritverbrauch aus. Nicht zuletzt verstärken sich die Fahrzeuggeräusche bei höheren Geschwindigkeiten enorm.

Nach dem Transport: Pflege und Lagerung der Gepäckbox

Im Anschluss an die Reise mit der Skibox oder Auto Dachbox stellt sich die Frage nach der richtigen Pflege und Lagerung der Box. Wie lässt sich die Skibox aufbewahren und reinigen? Im Folgenden erfahren Sie, worauf es beim Lagern, Pflegen und Reinigen ankommt.

So lagern Sie die Dachbox richtig!

Für das Aufbewahren der Gepäckbox bieten sich vor allem drei Optionen an:

  • Hinlegen
  • Deckenmontage
  • Wandmontage

Wer seine Box gerne platzsparend verstauen will, profitiert in vielen Fällen von einer Wandhalterung oder einem Deckenlift für Dachboxen. Diese Lagermöglichkeiten in der Garage oder im Carport ermöglichen im gesamten Jahr eine saubere und kompakte Lösung. Genauso ist es möglich, die Box hinzulegen oder auf dem Auto zu belassen. Allerdings geht die letztgenannte Option mit einigen Nachteilen einher und entpuppt sich langfristig in vielen Fällen sogar als Fehler.

Der größte Fehler beim Lagern einer Dachbox ist, die Box auf dem Auto zu belassen. Denn im Regelfall besteht die Box aus Kunststoff. Dieses Material neigt zum Verfärben bei länger andauernder Sonneneinstrahlung. Zudem ist es möglich, dass sich das Material wegen der Wärmeentwicklung im Sommer verformt. Daneben wäre es ein Fehler, die Box vor allem im Winter draußen zu lagern. Die Kunststoffe vertragen auf lange Sicht kaum Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Deshalb empfiehlt sich das Aufbewahren der Box in einem geschützten Carport oder einer Garage.
Deckenmontage

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Wie ist die Dachbox zu pflegen?

Für die Pflege und Reinigung der Gepäckbox reicht bei leichten Verschmutzungen das Abwischen mit klarem Wasser. Ein Gartenschlauch kann hierbei gegebenenfalls ebenfalls hilfreich sein. Bei gröberem Schmutz durch Insekten oder ähnliches bewähren sich häufig ein Lappen oder Schwamm sowie ein mildes Spülmittel. Im Allgemeinen sind aggressive Reinigungsmittel nicht zu empfehlen. Vielmehr sollte zum Reinigen der Box ein Reiniger zum Einsatz kommen, der ohne Lösemittel auskommt, sowie weiche Putzschwämme, um keine Kratzer zu hinterlassen. Prinzipiell sollte die Dachbox nach dem Reinigen gut trocknen.

Der Innenteil der Box lässt sich im Großteil der Fälle entweder genauso abwischen oder absaugen. Insbesondere wenn das Wasser besonders viel Kalk enthält und als hart gilt, ist das abschließende Trockenwischen zu empfehlen. Auf diese Weise bleiben keine Kalkspuren auf der Box zurück. Des Weiteren ist das Befahren der Waschstraße mit montierter Box zu vermeiden, um keine Kratzer und Schäden zu riskieren.

Damit die Box noch lange gepflegt aussieht, der Kunststoff nicht spröde und stumpf aussieht, ist eine spezielle Pflege nützlich: Eine Pflege mit Wachs oder Lack schützt den Kunststoff vor intensiver UV-Strahlung und lässt das Material länger wie neu aussehen.

Wie sind Kratzer in der Dachbox zu behandeln?

Ob gebrauchte Skibox oder Pech bei der Reise: Ein Kratzer in der Dachbox ist ärgerlich. Verwitterung ist eine zusätzliche Ursache für unschön wirkende Boxen. Damit die Gepäckboxen für das Auto wieder gepflegt aussehen, sind Kratzer mithilfe eines neuen Lacks zu behandeln. Vorher ist der alte Lack der Box abzutragen.

Für gewöhnlich funktionieren Gepäckboxen auch gebraucht und verwittert einwandfrei. Allerdings sprechen in vielen Fällen Ansprüche an die Ästhetik für einen frischen Lack. Dabei ist wichtig zu wissen, dass ein neuer Lack bei schweren Rissen in der Box auch nicht mehr weiterhilft. Um den Lack zu erneuern sind prinzipiell mehrere Schritte zu befolgen, damit das Lackieren klappt:

  • die Box gründlich reinigen
  • die Box abschleifen und so den alten Lack abtragen
  • die Box mit einem Wachs- und Silikonentferner behandeln
  • bei der Wahl des Lacks das Material der Box berücksichtigen

Anschließend kommt es darauf an, aus welchem Material die Dachbox besteht. Bei ABS oder ASA hilft ein sogenannter Kunststoff Primer, damit der neue Lack auf der ursprünglichen Oberfläche haften bleibt. Für PMMA und generell glasfaserverstärkte Kunststoffe kommt kein Primer zum Einsatz, sondern eine sogenannte Spritzspachtel. Danach folgt das Auffüllen der Unebenheiten, Kratzer und Rillen mithilfe eines Füllers. Für Acryl (wie PMMA) gibt es HS-Füller. Diese eignen sich ebenfalls für die anderen Kunststoffe. Es kommen für ABS und ASA aber ebenso andere, schnelltrocknende Füller infrage. Zuletzt lässt sich die Dachbox mit dem Wunschlack lackieren. Dafür bieten sich Wasser- oder Klarlacke in der Farbgebung des Fahrzeugs an.

Fazit – Dachbox kaufen, so gelingt die Entscheidung!

Um eine Dachbox zu kaufen, sind vielfältige Informationen relevant. So spielt der Fahrzeugtyp eine Rolle, aber ebenso die rechtlichen Vorgaben hinsichtlich Größe und Gewicht von Gepäckbox und Fahrzeug. Wer eine Dachbox kaufen will, informiert sich daher über Testsieger, Preisklassen und Hersteller der Boxen. Dadurch lassen sich von vornherein Probleme mit der Skibox verhindern.

Der Ratgeber hat gezeigt, worauf es beim Dachbox kaufen ankommt. Er offenbarte, dass der Hersteller Thule als Marktführer mit hoher Qualität gilt und ebenso im Test des ADAC überzeugt. Kamei ist gleichfalls ein empfehlenswerter, führender Markenhersteller, dessen Boxen ein breites Preissegment abdecken: Von günstig bis teuer ist alles möglich.

Der Artikel klärte außerdem darüber auf, wie sich solche Boxen sicher und richtig befestigen, beladen, montieren lassen und wie sich eine Box auf das Fahrverhalten auswirkt. Nicht zuletzt informierte der Ratgeber umfassend über Besonderheiten wie Kratzer im Lack oder welche Alternativen der Markt anbietet.